Das Karl Lang Archiv entstand aus dem Vermächtnis des 2003 in Büsingen verstorbenen Malers Karl Lang. Es enthielt sein eigenes künstlerischen Werk von ca. 220 Ölbildern und einer größeren Menge Zeichnungen, außerdem seine umfangreiche Kunstsammlung. Diese bestand aus Arbeiten seiner künstlerischen Vorbilder und Weggenossen, darunter Otto Dix, Eugen Eisenschitz und Claire Bertrand. Darüber hinaus enthielt sie den Nachlass seines Schwagers Guy Smith-Barry sowie ein umfangreiches Konvolut an Bildern, Ölskizzen und Aquarellen von Smith-Barries Großonkel Thomas Burton Watkin Forster. Letzteres besteht aus ca. 750 Arbeiten.

Das Karl Lang Archiv wurde von 2003-2018 von Klaus Antons und Christa Nothhelfer betreut und katalogisiert, diese Arbeit wird seit 2018 von Monique Chevremont und Martin Becker fortgesetzt. Die wertvollsten Stücke befinden sich als Dauerleihgaben im Museum Allerheiligen in Schaffhausen, ein Konvolut von 72 Aquarellen und Ölbildern Forsters ist in dem Hotel-Restaurant Rheinmühle zu sehen.

Karl Lang, Büsinger Bergkirche, 1935, Öl auf Leinwand, 52 x 74 cm
Karl Lang, Büsinger Bergkirche, 1935, Öl auf Leinwand, 52 x 74 cm