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KUNST MACHT SCHÖN!

In Susanne Hackenbrachts Werk tauchen immer wieder elementare geometrische Formen wie Kreis, Halbkugel, Rechteck oder Zylinder auf, die durch ihre konsequente Verwendung an ein zu entschlüsselndes Vokabular erinnern, eine Art verstecktes Zeichensystem, das es zu lesen und zu deuten gilt. Neben diesen elementaren Formen pflegt sie auch häufig einen elementaren Umgang mit den von ihr verwendeten Materialien. Stahl, Beton, Eisen, Glas und Ölfarbe treten dem Betrachter oft roh und in erkennbarer Materialität gegenüber. Dabei ist dieser unmittelbare Umgang mit dem Material, also das Formwerden des Formlosen entscheidend wichtig im Werk Hackenbrachts. So verschwimmen bei ihr auch häufig die Grenzen zwischen bewusst Gesetztem und zufällig Gewordenem. Hier kann das Material als amorphe Masse in Erscheinung treten oder an anderer Stelle präzise verarbeitet in klare geometrische Form gebracht sein. Im Werk von Susanne Hackenbracht schließen sich diese Extreme keinesfalls aus. Das geometrische Vokabular bringt dabei zusätzlich eine distanzierte Perspektive in die häufig intuitiv und unmittelbar erscheinenden Arbeiten.

 

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